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Ein Material, ein Gebäude: Terrasse, Sichtschutz und Fassade mit WPC planen

Die wenigsten Projekte hören bei der Terrasse auf. Wer Belag, Abgrenzung und Gebäudehülle als ein Materialkonzept denkt, gewinnt dreifach: ein ruhiges Gesamtbild, ein Unterhaltsprinzip für alle Flächen und eine Lieferlogik statt drei Beschaffungen. Dieser Beitrag zeigt, wie das mit WPC über alle drei Produktlinien funktioniert — und welche dokumentierten Werte die Planung tragen. Wie wir Objektprojekte begleiten, steht auf der Branchenseite WPC im Gewerbe- & Objektbau.

Warum ein durchgängiges Materialkonzept?

Terrassendielen, Sichtschutzpaneele und Fassadenprofile sind in aufeinander abgestimmten Farben erhältlich — die Kernfarbtöne Schokobraun, Rotbraun, Walnuss, Steingrau und Anthrazit ziehen sich laut den technischen Unterlagen durch die dokumentierten Linien, bei Sichtschutz und Fassade ergänzt um Mixed-Töne. Für das Objekt heisst das: ein Farbkonzept über Balkone, Abgrenzungen und Hülle hinweg, ohne Materialbruch. Ebenso wichtig im Betrieb: Alle drei Linien werden gleich unterhalten — Reinigung statt Streich- und Ölzyklen — und kommen als abgestimmte Auswahl aus einer Hand: Beratung, Lieferung und Montage aus einem Haus.

Die drei Produktlinien im Überblick

WPC Terrassen. Drei dokumentierte Profile decken die Flächen ab: 125, 145 und 171 mm Breite bei 25 mm Stärke, Standardlänge 4,2 m, verdeckte Clip-Montage. Die System-Aufbauhöhen beginnen laut Datenblatt bei 4,8 cm — relevant für Dachterrassen, Balkone und Laubengänge mit knappen Anschlusshöhen. Details in der Kategorie WPC Terrassendielen.

WPC Sichtschutz. Das Eco-Fence-System ist modular aufgebaut: Aluminium-Pfosten, Paneele von 162 × 20 mm in der Nutführung, dokumentierte Systemhöhen von 1,4 m, 1,8 m und 2,1 m. Die Wand lässt sich geschlossen ausführen oder mit Abstand-Clips durch Lüftungsfugen gliedern — für Arealabgrenzungen, Nachbarschaftszonen und Aussenbereiche mit Windschutzfunktion. Details in der Kategorie WPC Sichtschutz.

WPC Fassaden. Als vorgehängte hinterlüftete Fassade geplant, mit Nut-/Spundverbindung und verdeckten Edelstahl-Montageklammern. Das Eco Face Keilspund deckt 185 mm pro Leiste und ist in Sonderlängen bis 5,2 m dokumentiert — auf langen Fassadenzügen bedeutet das weniger Stösse. Details in der Kategorie WPC Fassaden [LIVE · /wpc-kategorie/wpc-fassaden/]; die architektonische Tiefe zur Fassadenplanung liefert unser Fachbeitrag WPC-Fassaden in der Architektur.

Wooden Tec Eco Face Splin CoEx WPC Fassade
Wooden Tec Eco Face Splin CoEx WPC Fassade

Als Premium-Lösung mit stabiler Struktur und zusätzlicher Beschichtung bietet diese WPC- Fassade ein elegantes Design, hohe Farbtreue und einfache Montage – ideal für anspruchsvolle Objektbau-Projekte.

Saisonaktion Ab 60,- / m²

Wie rechnet sich das Konzept über den Lebenszyklus?

Die Entscheidung zur Spezifikation fällt einmal; die Entscheidung zum Unterhalt fällt jedes Jahr. Über die Nutzungsdauer eines Objekts summieren sich bei klassischen Materialien die Streich- und Pflegezyklen — inklusive Gerüst, Koordination und gesperrter Flächen. Bei einem WPC-Konzept beschränkt sich der Unterhalt aller drei Linien im Wesentlichen auf die Reinigung, machbar durch das Facility-Team, ohne Gerüst und ohne Betriebsunterbruch. Projektzahlen zu Material und Montage liefert der Kostenrechner als erste Orientierung; die belastbare Rechnung entsteht auf Basis von Aufmass und Nutzung.

Welche Unterlagen stehen für Ausschreibung und Baueingabe bereit?

Für Sichtschutz- und Fassadensysteme liegen Ausschreibungstexte vor; für Terrassenspezifikationen stellen wir die Unterlagen projektbezogen zusammen. Technische Nachweise — etwa zum Brandverhalten im konkreten Systemaufbau — werden objektspezifisch angefordert; wir koordinieren das für Ihr Projekt. Vor der Spezifikation empfiehlt sich die Bemusterung: Farbe und Oberfläche wirken am Objekt anders als am Bildschirm — die Musterbox liefern wir kostenlos.

Wie werden Mengen, Chargen und Sonderlängen geplant?

Die Bedarfswerte pro Quadratmeter sind je Produkt dokumentiert — Laufmeter, Leisten, Befestigung — und bilden die Basis der Mengenkalkulation, bevor bestellt wird. Projektmengen planen wir so, dass die Fläche aus zusammenpassendem Material entsteht; Sonderlängen — etwa Fassadenleisten bis 5,2 m — reduzieren Schnitte und Fugen auf langen Zügen. Die Lieferfenster legen wir auf den Bauablauf: Etappen, Kranzeiten, Zwischenlager.

Was bedeutet der Eigenmietwert-Systemwechsel für Sanierungen?

Für Überbauungen mit selbstgenutztem Stockwerkeigentum und für private Bauherrschaften ist der steuerliche Rahmen im Umbruch: Der Bundesrat hat den Systemwechsel bei der Wohneigentumsbesteuerung auf den 1. Januar 2029 festgelegt. Bis Ende 2028 bleiben Unterhalts- und Renovationskosten bei selbstgenutztem Wohneigentum abziehbar (massgebend ist das Rechnungsdatum); ab 2029 entfallen diese Abzüge für Selbstnutzer. Bei vermieteten Renditeliegenschaften und Geschäftsobjekten bleibt der Unterhaltsabzug bestehen — für sie ändert sich an dieser Stelle nichts. Dieser Hinweis ersetzt keine Steuerberatung; die Einordnung fürs konkrete Objekt gehört zur Steuerberatung der Eigentümerschaft.

Planen Sie ein konkretes Objekt? Senden Sie uns die Eckdaten über das Kontaktformular — als Schweizer Fachhändler und Fachspezialist gehen wir Flächen, Nutzung und Terminplan mit Ihnen durch und grenzen die passenden Produkte über alle drei Linien ein.

Markus Besmer
Markus Besmer

Markus Besmer ist seit 2019 als Geschäftsführer und Produktmanager bei der Timberline AG tätig und verantwortet dort insbesondere die Bereiche WPC sowie Fassaden- und Terrassensysteme. Mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung, dem Vertrieb und der Anwendung hochwertiger Outdoor-Lösungen verfügt er über fundiertes Fachwissen in Materialtechnologie, Systemaufbau und Marktentwicklung. Seine Spezialgebiete umfassen innovative Verbundwerkstoffe, langlebige Terrassenlösungen sowie die praxisnahe Umsetzung anspruchsvoller Bauprojekte. Durch seine Kombination aus technischem Know-how, Marktverständnis und internationaler Beschaffungskompetenz gilt er als ausgewiesener Experte in der Branche.

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